Bundeskanzlerin Merkel in Saudi-Arabien – Hoffnung und Erfolge

Angela Merkel in Saudi Arabien
Saudi-Arabiens König Salman und Bundeskanzlerin Merkel während ihres Treffens am Sonntag.

Während ihres Besuches in Saudi-Arabien am vergangenen Wochenende, sendete Bundeskanzlerin Angela Merkel eine klare Nachricht: kein Kopftuch und keine Abaya. Doch das Treffen mit der saudi-arabischen Führungselite wurde hierduch nicht beinträchtigt und wichtige Themengebiete wie bilaterale Beziehungen, die Stellung des Landes in der Weltwirtschaft, erneuerbare Energien oder der Kampf gegen Terror, standen stattdessen im Mittelpunkt.

Seit ihrem letzten Besuch im Jahr 2013 hat sich einiges getan und dies spiegelte sich auch in den Resulaten der gemeinsamen Gespräche zwischen der Bundeskanzlerin und diverser Beamten, der Königsfamilie und anderer Repräsentatengruppen wieder.

In einer Stellungnahme zu ihren Treffen mit einer Gruppe an Unternehmerinnen beispielsweise, erklärte die Bundeskanzlerin: „Vision 2030 bedeute bei allen Schwierigkeiten eine gewisse Öffnung der Gesellschaft und hier gerade auch mehr Rechte und Möglichkeiten für Frauen.” Ziel der Agenda 2030 Saudi-Arabiens ist es, über 30% der Frauen bis zum Jahr 2030 in den Arbeitsmarkt zu integrieren. „Aber es geht darüberhinaus um Führungspositionen.“

Weiterer Interessenschwerpunkt war Saudi-Arabiens Interesse an einer Beteiligung Deutschlands an der wirtschaftlichen Diversifizierung des Landes. “Es befindet sich in einer interessanten phase, was den Ausbau von erneuerbaren Energien, und eine Entfernung vom Öl als Haupteinnahmequelle betrifft. […] Das Verständnis für Energieeffizienz ist gewachsen.“, so Merkel hierzu. Während ihres Treffens mit König Salman, wurden dabei ebenfalls Einverständnisabkommen unterschrieben, durch welche nachhaltige Industriezweige von beiden Seiten Unterstützung finden sollen.

Lesen Sie mehr Details zu dem Besuch der Bundeskanzlerin hier bei der Saudi Gazette, dem Handelsblatt oder der Süddeutschen Zeitung.