Förderung von Sporteinrichtungen und Vereinigungen im Königreich

Sport und Freizeitgestaltung sollen durch neue Pläne der Regierung zum Ausbau des Sektors, einen erneuten Aufschwung erhalten.

Das saudische Kabinett befürwortete die Privatisierung der bisher staatlich betriebenen Fußballklubs in der professionellen Liga und dirigierte die seine Sportbehörde dazu entsprechende Lizensen und rechtliche Prozeduren, einzuleiten.

Dieser verstärkte Fokus auf den Ausbau der Sport- und Freizeitanlagen im Land, kam in Folge der Ernennung von Prinzessin Reema Bint Bandar Al Saud zur Vize-Präsidentin der Sportbehörde für Frauenangelegenheiten. Während des vor kurzem abgehaltenen MiSK Forums, diskutierte Prinzessin Reema die vermehrte Beteiligung von Frauen an sportlichen Aktivitäten und betonte, dass dieser Trend das Potential habe über 250,000 Arbeitsstellen zu schaffen. „Es ist Zeit, Frauen in den Sport mit einzubeziehen“, so die Prinzessin.

Sport und die Vision 2030 Saudi-Arabiens

Unter den Zielstellungen der Vision 2030 Saudi-Arabiens, befindet sich ein Plan zur Förderung des gesunden Lebensstils mit einem Fokus auf Sport, körperliche Tätigkeiten und Freizeitaktivitäten. Im Rahmen dessen, soll der Anteil an der Bevölkerung, der sich einmal pro Woche sportlich betätigt, innerhalb der nächsten fünf Jahre von aktuell 13 Prozent auf 40 Prozent angehoben werden.

Vize-Kronprinz Mohammed bin Salman kommentierte hierzu: „Ein gesunder und ausbalanzierter Lebensstil ist essentiell für die Erhaltung einer hochwertigen Lebensqualität. Jedoch mangelte es bisher an Möglichkeiten, sportlichen Aktivitäten regulär nachzukommen. Dies wird sich ändern. Wir arbeiten daran, die reguläre Beteiligung an Sport und anderen Freizeitaktivitäten zu verbreiten und versuchen hierfür in Zusammenarbeit mit dem Privatsektor designierte Einrichtungen und Programme zu erstellen.“

Lesen Sie mehr hierzu bei Al Arabiya.