Kampf Gegen ISIS: USA und Saudi-Arabien Verstärken Kooperation

Kampf gegen ISIS
Saudi-Arabische Kampfpiloten im Einsatz gegen ISIS. PHOTO CREDIT: Saudi Press Agency

Als Gründungsmitglied der Koalition zum Kampf gegen ISIS, erklärte Saudi-Arabien in einer Stellungnahme bei einem Treffen der Koalition in Washington D.C., USA, erneut seine Ziele zur Bekämpfung von terroristischen Netzwerken.

In den ersten Monaten, seit Ernennung des neuen amerikanischen Präsidenten, hat die Trump Administration bereits mehrere Treffen mit saudi-arabischen Führungskräften, welche auf einen Wunsch der USA auf eine engere Partnerschaft mit dem Königreich, hinweisen.

Am 16. März diesen Jahres, traf sich Prinz Mohammed mit Verteidigungsminister Jim Mattis, um Fortschritte der bilateralen Verteidigungsbeziehung zu begutachten. Dies beinhielt des Weiteren die Bemühungen der beiden Nationen, die wichtigsten Herausforderungen in Bezug auf Sicherheit in der Region, anzugehen. Es wurde dabei auf den Iran und dessen destabilisierenden regionalen Aktivitäten hingewiesen, sowie auf fortlaufende Kampagnen zum Kampf gegen ISIS und anderen terroristischen Organisationen.

Darauf folgend, am 23. März, traf sich der Außenminister Saudi-Arabiens, Adel bin Ahmed Al Jubeir mit dem amerikanischen Staatssekretär Rex Tillerson. Der Außenminister erklärte hierzu: „Ich glaube, dass keine anderen Länder so eng miteinander an der Bekämpfung von Terrorismus, insbesondere gegen ISIS,  zusammenarbeiten, wie Saudi-Arabien und die Vereinigten Staaten. Dies ist bereits seit mehreren Jahren der Fall. Wir werden nun unsere Bemühungen weiter verstärken. Die Konferenz, die gestern in Washington abgehalten wurde, war ein großer Erfolg und bestätigte die Entschlossenheit der zivilisierten Welt, dieses Übel anzugehen und zu bekämpfen.“

Saudi-arabische Kampfflugzeuge haben 341 Anschläge seit Beginn der internationalen Kampagne gegen ISIS, durchgeführt und alle waren direkte Anschläge auf ISIS-Ziele in Syrien.

Ehemaliger US-Botschafter Zalmay Khalilzad, schrieb die robusten Bemühungen in der Terrorismusbekämpfung, der Führungsqualität des Königshauses zu. „Der saudische König und sein Sohn, der Vize-Kronprinz, haben klar dargestellt, dass sie sunnitisch-islamistischen Extremismus als eine Bedrohung gegen sich selbst betrachten“, so kommentierte Khalilzad. „Sie heißen Modernisierung willkommen und versuchen sich von extremistischen Gruppen zu distanzieren aber dies wird eine Weile dauern.“

Finden Sie den vollständigen Artikel hierzu bei Voice of America.