Präsident Trump Fordert „Verdrängung“ von Extremismus durch Muslimische Welt

president trump in saudi arabien

Der Kampf gegen Extremismus sei ein Kampf zwischen barbarischen Kriminellen und anständigen Menschen, zwischen Gut und Böse, erklärte US-Präsident Trump in einer monumentalen Ansprache während des Arab-Islamic American Summits in Riad. Das Treffen, so Trump weiter, markiere das Ende derjenigen, die Terror praktizieren und dessen Glaubensbekenntnisse verbreiten würden.

Die Stellungnahme des Präsidenten reflektierte dabei historische Richtlinien, welche die amerikanische Position im Mittleren Osten neu platzieren soll. Die 30 minutige Ansprache legte eine amerikanische Vision aus, in welcher die USA mit Alliierten in der Region voranschreitet. Trump bestätigte zudem erneut die Unterstützung der USA und den Willen zu einer Partnerschaft mit der arabsichen Welt im Kampf gegen Terrorismus.

Die USA und die arabische Welt sind sich näher denn je. Die Ansprache des Präsidenten definierte dabei erneut klar seine Stellung als Partner im Kampf gegen Terrorismus – nicht im Kampf gegen den Islam. Es kam jedoch auch klar die folgende Botschaft hervor: Dies ist ein Kampf, der nicht alleine beschritten werden kann.

„Es ist die Wahl zwischen zwei Zukunftsausrichtungen. Aber diese Wahl kann Amerika euch nicht abnehmen.“, so erklärte Trump. „Eine bessere Zukunft ist nur möglich, wenn eure Nationen den Terror und den Extremismus aus dieser Welt herausdrängen.“

Trump Fordert Gemeinsames Vorgehen

Präsident Trump rief religiöse Führer dazu auf, ihrer Verantwortung nachzukommen und die Gewalt, welche durch radikale Interpretationen des Islam gefördert werden, zu beenden. „Religiöse Führer müssen dies vollkommen klar ausdrücken: Barbarei wird dir keinen Ruhm bringen – teuflische Religiösität keine Würde.“

Er betonte weiter, dass Länder mit vermehrt muslimischer Religion, die Führung im Kampf gegen die Radikalisierung einnehmen müssen und lobte König Salman für seine „unglaubliche und strake Führungskraft“. Der Präsident dankte König Salman zudem für seine Partnerschaft mit den USA und dessen Förderung einer positiven Stimmung im Königreich selbst. Dies sei die Basis, welche der Welt Frieden bringen und ein Beispiel für die Welt darstellen würde, in welcher Nationen aktiv „den tödlichen Terror“ konfrontieren könnten. Eine Zerstörung des Terrors sei die einzige Lösung, um weltweit Zivilisationen positiv zu inspirieren.

Der Präsident unterschrieb gemeinsam mit König Salman ein Verständnisabkommen für ein Zentrum zur Bekämpfung von Terrorfinanzierung, welches unter anderem von den USA und Saudi-Arabien, gemeinsam mit jedem Mitgliedsland der Golfstaaten, geleitet werden soll. Die Landesoberhäupter tauften anschließend ein Antiterrorzentrum ein, welches die „Verbreitung von Haß Online“, bekämpfen soll.

Präsident Trump bedankte sich anschließend bei den saudi-arabischen Führern für die Gastfreundschaft und kommentierte das langjährige Vermächtnis zwischen den USA und Saudi-Arabien. „Wir sind nicht hier, um zu belehren, wir sind nicht hier um anderen Menschen zu erklären wie sie zu leben haben, was sie zu tun haben, wer sie sein sollen, oder an wen sie glauben sollen“, so Trump in seiner Rede. „Heute starten wir ein neues Kapitel, das langjährige Vorteile für alle unsere Bewohner bringen soll.“