Schutz und Erhaltung von Kulturdenkmälern in Krisengebieten

Denkmalschutz durch Saudi-Arabien
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Saudi-Arabien will 20 Millionen US-Dollar zum Schutz von Kulturdenkmälern, die sich in aktuellen Krisengebieten befinden, spenden.

Governeur von Mekka, Prinz Khaled Al-Faisal, und Leiter der saudischen Delegation des Internationalen Fonds zum Schutz von gefährdetem Kulturerbe, verkündete die Spende während eines Treffens der Delegationen in Frankreich. Frankreich, die Vereinten Arabischen Emirate, Kuwait, Luxemburg und Marokko sind weitere Länder, die sich mit Spenden an dem Fonds beteiligen. Philanthrop Thomas Kaplan hat weiterhin seine finanzielle Unterstützung bekanntgegeben. Die Schweiz verkündete darüberhinaus zusätzliche Finanzspritzen und übernahm Verantwortung für das Management des Fonds und die Bereitstellung von administrativer und rechtlicher Unterstützung. Italien plant zudem die Bereitstellung von Militärpersonal und Experten in Denkmalpflege.

Saudi-Arabien ist einer der größten Spendengeber zum Schutz und der Erhaltung von Kulturdenkmälern.

Das Treffen der Delegationen etablierte die Richtlinien des Fonds zum Schutz vor Zerstörungen historisch wertvoller Anlaufstellen weltweit. Die Organisatoren planen des Weiteren die Erstellung eines Netzwerkes, um gefährdete Artefakte kurzfristig unterbringen zu können und für deren Restauration zu bezahlen.

Der IS hat diverse kulturelle Artefakte gestohlen oder zerstreut, einschließlich der antiken syrischen Stadt Palmyra, das Mosul Museum, sowie der Stadt Nimrud im Iraq.

In seiner Ansprache erklärte Prinz Khaled, dass die arabischen Gemeinschaften großen Herausforderungen gegenüber stehen würden was den Denkmalschutz anginge, da der Mittlere Osten vermehrt von zerstörerischen Aktionen betroffen wäre. Er betonte dabei die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zum Schutz der Dankmäler in aktuellen Krisengebieten.

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